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Johannes Bendzulla, Laurenz Berges, Ralf Brög, Rosilene Luduvico, Simone Nieweg, Albrecht Schäfer, Martin Schwenk, Jörn Stoya

Gräser, Sträucher, Bäume

Jan 23-Mar 07, 2026

Opening Friday 23 January 6 – 9 pm

Press release

Grasses, shrubs, and trees are often associated in our minds with childhood memories, rural surroundings, and nature in general. At that time, our view of nature was relatively unclouded, as damage or destruction were not yet so apparent and we were far from wanting to know what the future held in store for us.

Over the years, the nature surrounding us, as well as distant countries, has undergone significant change. Visible changes in our immediate environment, images from around the world, and constantly updated knowledge have become ingrained in our consciousness and changed our perspective. These changes and expansions are reflected in the artistic approaches of the invited artists and the media they use. The exhibition is an attempt to span the arc from naturalistic representation to recreated, interpreted images to free painting to digital illusions.

The motif on the invitation card is borrowed from the freely available collection of images from the work of Albrecht Dürer, whose work is interesting in several respects in this context.
His watercolor “The Large Piece of Turf” on the invitation card refers to a piece of nature in 1504 and is in no way different from the edges of meadows and lawns today. In contrast, the equally popular motif “Rhinoceros” shows an animal that most of us today know from photographs, films, or visits to the zoo. The painter himself never saw it and interpreted it based on the knowledge available at the time and his imagination. Even today, many of his motifs are available worldwide using the latest technology, thus continuing Dürer’s idea that his motifs should be accessible to everyone.

(The text will be supplemented with artist information shortly.)

Pressetext

Gräser, Sträucher, Bäume sind in unserer Vorstellung oft mit Kindheitserinnerungen, ländlicher Umgebung und Natur im Allgemeinen verknüpft. Der Blick auf die Natur war damals eher ungebrochen, denn Beschädigung oder Zerstörung waren noch nicht so erkennbar und wir weit davon entfernt wissen zu wollen, was da noch auf uns zukommen würde.

Über die Jahre hinweg und beständig ist die uns umgebende Natur, wie auch die ferner Länder einem starken Wandel unterworfen. Sichtbare Veränderungen in nächster Umgebung, verfügbare Bilder aus aller Welt und ständig aktualisiertes Wissen haben sich in unser Bewusstsein eingeschrieben und unseren Blick verändert. Eben diese Veränderungen und Erweiterungen werden in den künstlerischen Haltungen der eingeladenen Künstler und ihren angewendeten Medien widergespiegelt. Die Ausstellung ist der Versuch einen Bogen zu spannen vom naturalistischen Abbild über das nachempfundene, interpretierte Bild zur freien Malerei bis hin zum digitalen Trugbild.

Das Motiv der Einladungskarte is dem Fundus frei verfügbarer Abbildungen aus dem Werk Albrecht Dürers entliehen, dessen Arbeiten in mehrer Hinsicht in diesem Zusammenhang intessant ist.
Sein Aquarell „ Das Große Rasenstück“ auf der Einladungskarte verweist auf ein Stück Natur im Jahr 1504 und unterscheidet sich in keinster Weise von Wiesen- Rasenrändern heutiger Zeit . Im Gegensatz dazu zeigt das ebenso populäre Motiv „Rhinozeros“ ein Tier, das die meisten von uns heute durch Fotografien, Filme oder den Besuch im Zoo kennen. Der Maler selber hat es nie gesehen und aus dem zur damaligen Zeit verfügbaren Wissen und seiner Vorstellung heraus interpretiert. Noch heute sind viele seiner Motive weltweit mittels aktuellsten Techniken erhältlich und damit geht Dürers Idee, dass seine Motive für jeden zugänglich sein sollten immer noch auf.

(Der Text wird in Kürze um die Künstlerinfos ergänzt.)