In dieser Ausstellung gibt es Leerstellen, Fragezeichen und Ausschnitte. Alles trägt die Eignung in sich, sich auf etwas anderes zu beziehen, eine Verbindung zu knüpfen, die es bisher nicht gab.

Gezeigt werden künstlerische Arbeiten die zwischen 1955 und 2014 entstanden sind. Darunter Künstler die am Anfang oder in der Mitte ihrer Karriere stehen und regelmäßig ausstellen, Künstler die wenig ausstellen oder ihr Metier während der Jahre gewechselt haben und ein Künstler der 1964 gestorben ist, zwischenzeitlich als entartet galt, jetzt aber wieder in den Museen zu finden ist.

Neben den Bildern und Skulpturen werden ausgesuchte Gegenstände gezeigt. Vogelnester, ein Induktionsglobus, eine Grabbeigabe aus China, ein ausgestopfter Hase.

Nicht alles erschließt sich auf den ersten Blick, muss es auch nicht, aber die Möglichkeiten und Verbindungen sind mannigfach. Spekulationen, das Ausgraben des eigenen Erinnerungsschatzes sind erwünscht.

Der Ausstellungstitel verweist auf die Aufmerksamkeit für den Zwischenraum zwischen den Dingen, der Untertitel auf Empfindlichkeiten und Schwärmerei.